Florin, Produktionsmitarbeiter

„Fest angestellt zu sein heißt für mich, voll dazuzugehören.“

Tönnies hat zum Jahreswechsel über 6.000 MitarbeiterInnen direkt angestellt.

Zum Interview mit Florin
Angela, Integrationsbeauftragte

„Wir vermitteln nicht nur vier Wände, sondern ein neues Zuhause.“

3.800 Wohnplätze in über 700 Wohnungen hat Tönnies neu geschaffen.

Zum Interview mit Angela
Johannes, Qualitätsmanager

„Uns alle zu schützen ist das Wichtigste.“

Über 500.000 Corona-Tests hat Tönnies bereits durchgeführt.

Zum Interview mit Johannes
Franziska, Abteilung Landwirtschaft

„Tiere gut zu behandeln ist für uns selbst­ verständlich.“

Über 10.000 landwirtschaftliche Familienbetriebe liefern an Tönnies.

Zum Interview mit Franziska

Neue Zeit,

neue Wege.

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Tönnies ist bereit für eine Zukunft, die Veränderungen mit sich bringt. Für uns geht es darum eine neue Zeit für das Unternehmen, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere LEH-Kunden und Konsumenten mitzugestalten. Die Tönnies Gruppe verfolgt den Anspruch, verschiedene Themen anzupacken und stellt sich bei diesen Themen seiner Verantwortung.

Globale Märkte und Lieferketten, Ökologie, Zukunft der Landwirtschaft sind nur einige Aspekte, die einen großen Einfluss auf die Gesellschaft und auf unser wirtschaftliches Handeln als Lebensmittelhersteller haben. Wir von Tönnies machen uns fit für diese neue Zeit. Das fordert von uns als Unternehmen, neue Wege zu suchen und konsequent zu verfolgen. Wir gehen diese Wege in eine neue Zeit und gestalten unsere Zukunft aktiv.

Wir gehen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit unseren Erzeugern neue Wege. Vier Themen stehen aktuell im Mittelpunkt:

Seit Anfang 2021 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kernbereichen der Produktion hierzulande fest angestellt. Die Tönnies Gruppe begrüßt diese bundesweite Gesetzgebung durch das neue Arbeitsschutzkontrollgesetz und hat pünktlich die mehr als 6.000 Kolleginnen und Kollegen in den deutschen Betrieben fest angestellt. Noch bevor gesetzliche Regelungen in Kraft getreten sind, haben wir im Sommer 2020 damit begonnen diese Mitarbeiter fest einzustellen.

Mit den Festanstellungen entstand auch die Aufgabe, den Kolleginnen und Kollegen neuen Wohnraum mit guten Standards und zu fairen Preisen im Umfeld unserer Betriebe bereit zu stellen. Das ist eine wichtige Aufgabe an die entsprechenden Kommunen, bei der wir uns auch in der Verantwortung sehen und einbringen. Die Tönnies Immobiliengesellschaft arbeitet unter Hochdruck. Sie hat bis Ende März 3.800 neue Wohnplätze in 700 Wohneinheiten im Umfeld unserer Betriebe geschaffen.
Damit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Integration und eine Bindung an den Wohnort gelingen und sie eine gute Perspektive haben, unterstützen wir, angemessenen Wohnraum bereitzustellen. Das ist ein andauernder Prozess, bei dem die Tönnies Gruppe auf einem guten Weg ist. Integrations-Experten wie auch wir sind überzeugt, dass sich gute Wohnungen zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis mittelfristig positiv in den Regionen an unseren Standorten auswirken.

Wir haben den Anspruch, dass die Tiere, die wir schlachten und verarbeiten, vernünftig gehalten und aufgezogen werden. Die Erzeuger werden dabei unterstützt, Tierwohl und
Tierschutz in der Haltung sicherzustellen und kontinuierlich weiter auszubauen, auch damit sie selber daran verdienen, was der Verbraucher mit seiner verstärkten Nachfrage von Tierwohl-Produkten wertschätzt.
Mehr als 95 Prozent der Schweine und mehr als 80 Prozent der Rinder sind aktuell mit dem QS-Prüfzeichen ausgezeichnet. Die tiergerechte Haltung, regelmäßige Tierarztbesuche, Hygienekontrollen sowie der verantwortungsvolle Einsatz von Arzneimitteln gehören zu den wichtigsten QS-Anforderungen für Tierhalter.
Wir arbeiten kontinuierlich an neuen Lösungen und Wegen für mehr Tierwohl und erforschen Tierwohl weiter mit führenden Wissenschaftlern im Rahmen der Tönnies Forschung. Mehr Tierwohl lässt nur im Schulterschluss mit Wissenschaft, Behörden und den Tierhaltern selber realisieren – daran arbeiten wir täglich und konsequent.

Seit Beginn der Pandemie hat die Tönnies Gruppe für seine Betriebe ein Pandemie-Schutzkonzept entwickelt und regelmäßig an neue Erkenntnisse und vor allem an die Vorgaben des Robert Koch Instituts (RKI) und der Bundesregierung angepasst. Nach dem Corona-Ausbruch in Rheda-Wiedenbrück im Juni 2020 hat die Tönnies Gruppe in enger Abstimmung mit dem Hygieniker Prof. Dr. Martin Exner von der Universität Bonnund mit den zuständigen Behörden einen neuen 25-Punkteplan für den Pandemieschutz erstellt, der stufenweise Maßnahmen für unsere Betriebe vorsieht. Prof. Dr. Exner untersuchte damals das Ausbruchsgeschehen und begleitete die Wiedereröffnung des Werks in Rheda.
Der so entstandene 25-Punkteplan ist heute ein beispielhaftes Pandemieschutz-Konzept, an dem sich nationale wie internationale Unternehmen und Seniorenheime orientieren.

Das sagen unsere Mitarbeiter

„Wie bist du bei Tönnies gestartet?“

Ich stamme aus Rumänien und bin vor 7 Jahren nach Deutschland gekommen. Ich bin direkt hier bei Tönnies gestartet, es war und ist mein erster Job in Deutschland.

< 1 / 3 > „Warum bist du nach Deutschland gekommen?“

„Warum bist du nach Deutschland gekommen?“

Meine Motivation für den Wechsel nach Deutschland war es, hier deutlich mehr Geld zu verdienen als in Rumänien. In meiner Heimat müsste ich zwei Jobs gleichzeitig machen, um ansatzweise auf den Lohn zu kommen.

< 2 / 3 > „Wie unterstützt Tönnies dich und deine Familie in Deutschland?“

„Wie unterstützt Tönnies dich und deine Familie in Deutschland?“

Ich habe meine Frau und unsere Tochter schon nach kurzer Zeit nachgeholt. Unsere zweite Tochter ist hier geboren, sie kommt dieses Jahr in die Schule. Meine Frau hat einen Deutschkurs auf B1 Niveau schon absolviert. Ich starte gerade meinen Deutschkurs bei Tönnies selber, um die Sprache noch besser verstehen und sprechen zu können. Meine Frau überlegt, noch einmal eine Ausbildung hier bei Tönnies zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik zu machen.

< 3 / 3 > „Wie bist du bei Tönnies gestartet?“

„Welche aktuellen Veränderungen gibt es in Deinem Arbeitsalltag oder in Deiner Abteilung durch die Wohnraumbewirtschaftung?“

Die Kollegen haben nun direkte Ansprechpartner bei Tönnies. Wir als Integrationsbeauftrage kümmern uns darum, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier schnell Fuß fassen. Wir unterstützen sie bei Behördengängen und Fragen zum Alltag.

< 1 / 3 > „Welche weiteren Maßnahmen plant Ihr aktuell zur weiteren Verbesserung?“

„Welche weiteren Maßnahmen plant Ihr aktuell zur weiteren Verbesserung?“

Wir führen auch Wohnraumkontrollen durch, damit der Standard beibehalten wird. Zudem sind die Wohnbedingungen schon jetzt um ein Vielfaches besser – sicherlich noch nicht überall, aber der Prozess läuft. Da tut sich sehr viel und das honorieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch.

< 2 / 3 > „Was wünschst Du Dir persönlich von der neuen Zeit? Was wäre toll, bis 2025 zu erreichen?“

„Was wünschst Du Dir persönlich von der neuen Zeit? Was wäre toll, bis 2025 zu erreichen?“

Mehr Respekt für mich und meine Kollegen. Wir sind genauso Mann und Frau, Sohn und Tochter, Mama und Papa wie andere auch. Nur wir leben halt in einem anderen Land. Von den Kollegen wünsche ich mir aber auch deutlich mehr Integrationswillen. Sie sollen zudem die angebotenen Deutschkurse wahrnehmen. Das halte ich für eminent wichtig. Zudem sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr auf Sauberkeit und Ordnung in ihren neuen Wohnungen achten. Denn wir wollen den guten Standard, den Tönnies gerade aufbaut, auch langfristig auf diesem Niveau halten.

< 3 / 3 > „Welche aktuellen Veränderungen gibt es in Deinem Arbeitsalltag oder in Deiner Abteilung durch die Wohnraumbewirtschaftung?“

„Welche aktuellen Veränderungen gibt es in Deinem Arbeitsalltag oder in Deiner Abteilung?“

Seit Beginn der Corona-Pandemie bin ich nicht nur für die Qualitätsmanagementaufgaben sondern mit meinen Kollegen auch für die Einhaltung unseres Hygienekonzepts zuständig. Seitdem führen unsere QS-Abteilungen neben den regulären Aufgaben corona-bedingte Checklisten und organisieren unser Corona-Test-Center. Dadurch konnten wir schon über 500.000 PCR-Tests unserer Mitarbeiter durchführen. Nicht zu vergessen ist das dauerhafte Tragen einer Mund-Nasenschutz-Maske auf dem gesamten Betriebsgelände.

< 1 / 3 > „Welche weiteren Maßnahmen plant Ihr aktuell zur weiteren Verbesserung?“

„Welche weiteren Maßnahmen plant Ihr aktuell zur weiteren Verbesserung? “

Ein Fokus wird weiterhin auf der Pandemie-Bekämpfung liegen. Deshalb arbeiten wir an dem Aufbau eines internen Impfzentrums. Wir wollen startklar sein, sobald wir an der Reihe sind und unser Betriebsarzt die Beschäftigten impfen darf. Wir entwickeln unser Hygienekonzept fortlaufend weiter, um dem Virus einen Schritt voraus zu sein. Außerdem setzen wir auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Deshalb schaffen wir Papier-Formblätter ab und arbeiten an der Implementierung einer digitalisierten Bearbeitung von Checklisten.

< 2 / 3 > „Was wünschst Du Dir persönlich von der neuen Zeit? Was wäre toll, bis 2025 zu erreichen?“

„Was wünschst Du Dir persönlich von der neuen Zeit? Was wäre toll, bis 2025 zu erreichen? “

Wie viele andere wünsche ich mir, dass wir Corona überwinden und sich unser Arbeitsalltag weniger um das Virus dreht. Außerdem arbeiten wir konsequent daran unsere Abteilung und die Schnittstellen papierlos aufzustellen. Mit neuen Programmen sind wir dafür auf einem guten Weg. Zukünftig möchten wir außedem die Automatisierung in unserem Betrieb weiter erhöhen, um Produktions- und Hygieneabläufe noch effizienter zu gestalten.

< 3 / 3 > „Wie haben die neuen Hygienemaßnahmen deinen Arbeitsalltag verändert?“

„Welche aktuellen Veränderungen gibt es in Deinem Arbeitsalltag oder in Deiner Abteilung?“

Der Blick auf die Tierhaltung befindet sich aktuell im völligem Wandel. Das Thema Tierwohl gewinnt vermehrt an gesellschaftlichem Interesse. Die Menschen haben hohe Erwartungen an die Landwirtschaft. Gleichzeitig benötigen unsere Landwirte verlässliche Rahmenbedingungen, um die geforderte Veränderung in der Tierhaltung umzusetzen.

< 1 / 3 > „Welche weiteren Maßnahmen plant Ihr aktuell zur weiteren Verbesserung?“

„Welche weiteren Maßnahmen plant Ihr aktuell zur weiteren Verbesserung?“

Die Integration von höheren Tierwohlstandards auf den landwirtschaftlichen Betrieben ist ein wesentlicher Schritt für eine zukunftsfähige Vermarktung von Schweinefleisch. Zentrales Ziel ist es, möglichst vielen Landwirten ein Angebot hinsichtlich „Tierwohl-Vermarktung“ machen zu können und so das Tierwohl in der Fläche anzuheben.

< 2 / 3 > „Was wünschst Du Dir persönlich von der neuen Zeit? Was wäre toll, bis 2025 zu erreichen?“

„Was wünschst Du Dir persönlich von der neuen Zeit? Was wäre toll, bis 2025 zu erreichen?“

Die Zukunft der Schweinehaltung befindet sich im Spannungsfeld zwischen Tierwohl, Ökonomie und Gesellschaft. Dabei werden Nachhaltigkeit und Tierwohl immer wichtiger. Deshalb sollten verlässliche und praxistaugliche Rahmenbedingungen für unsere Schweinehalter hinsichtlich Finanzierung und Umsetzung der Stallumbauten geschaffen werden. Ich wünsche mir von der neuen Zeit, dass unsere Landwirte zukünftig wieder mehr Anerkennung für Ihre Arbeit erhalten und es weniger um Ideologie und Nischenkonzepte geht, sondern tatsächlich um eine nachhaltige Schweineproduktion in Deutschland, die vom Sauenhalter bis zum Verbraucher Akzeptanz findet.

< 3 / 3 > „Welche aktuellen Veränderungen gibt es in Deinem Arbeitsalltag oder in Deiner Abteilung durch die Wohnraumbewirtschaftung?“

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